Sport und Umweltschutz


Modellprojekt Umweltaudit-light (2001–2002)

Zielsetzung des 'Modellprojektes Umweltaudit-light', das mit Unterstützung des Umweltministeriums des Landes Schleswig-Holstein in schleswig-holsteinischen Wassersportvereinen durchgeführt wurde, war die Einführung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses im Umweltschutz. Die besondere Aufgabe bestand darin, die Instrumente eines Umweltmanagementsystems so zu modifizieren, dass sie sich für die Anwendung in den zwölf beteiligten und überwiegend ehrenamtlich organisierten Vereinen eigneten.


Umweltcheck in Sportstätten (2000–2002)

Aufbauend auf den Erfahrungen und Ergebnissen aus dem Modellprojekt „Umweltschutz im Sportverein“ hat die S.O.F. in den Jahren 2000 bis 2003 bundesweit Vereine mit der Durchführung von Umweltchecks bei der Suche nach Einsparpotenzialen in ihren Sportstätten unterstützt. Im Rahmen der Umweltchecks wurden Möglichkeiten zur Energie- und Wassereinsparung sowie zur Abfallreduzierung untersucht und Verbesserungsmaßnahmen empfohlen. In den Jahren 2000 bis 2003 wurden rund 40 Umweltchecks durchgeführt.


Die Turnhalle der Zukunft (1997–2000)

Im September 1997 organisierte die S.O.F. eine Fachtagung, auf der Experten aus verschiedenen Bereichen, von der Architektur über die Sportpädagogik bis hin zum Umweltschutz zusammenkamen, um über Umweltfragen beim Bau von Sportanlagen zu diskutieren und Perspektiven für die 'Turnhalle der Zukunft' zu entwickeln. Die Ergebnisse werden in dem Buch 'Die Turnhalle der Zukunft' (ISBN 3-7880-7656-9) vorgestellt.  


Modellprojekt „Umweltschutz im Sportverein“ (1997–1999)

Welche Möglichkeiten zur Reduzierung von Wasser-, Energieverbrauch und Abfallaufkommen gibt es in einem Sportverein und wie gelingt es, die Mitglieder für den Umweltschutz zu gewinnen? Diesen und vielen weiteren Fragen wurde in einem 1 ½ jährigen Modellprojekt der S.O.F. in einem Hamburger Großverein, der Hamburger Turnerschaft von 1816, auf den Grund gegangen. Die Ergebnisse offenbarten Erstaunliches: So konnte im Rahmen des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Projektes mittels Wasserspartechnik, moderner Lüftungstechnik, Installation einer Solaranlage und eines Blockheizkraftwerkes der Ressourcenverbrauch erheblich gesenkt werden. Die umgesetzten Maßnahmen trugen zu einer Betriebskosteneinsparung von rund 25.000,- Euro bei.
Mit finanzieller Förderung durch die Stadt Hamburg erstellte die S.O.F. auf der Grundlage der Ergebnisse des Modelllprojektes einen Praxisleitfaden für Vereine, der als Anleitung zur Verbesserung des Umweltschutzes in Sportstätten dient. 


Umweltfreundliche Veranstaltungsorganisation (1996–1998)

Abfallvermeidung, Abfalltrennung, ökologische Produkte und umweltfreundliche Verkehrskonzepte – dies sind nur einige der Aspekte, die im Zusammenhang mit der Organisation von Großveranstaltungen im Sport berücksichtigt werden sollten. In den Jahren 1996 bis 1998 unterstützte die S.O.F. Save Our Future - Umweltstiftung Sportverbände bei der Organisation von umweltfreundlichen Großveranstaltungen und war selbst mit einem Umweltparcours zur Sensibilisierung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Veranstaltungen vertreten. Die S.O.F. förderte unter anderem im Rahmen des Deutschen Turnfests 1998 in München, mit 100.000 Teilnehmenden das größte Breitensportereignis der Welt, die Einrichtung der Stelle einer Umweltberaterin im Organisationskomitee des Turnfestes.


Servicestelle Sport und Umwelt (1996–2002)

In Kooperation mit dem Deutschen Turnerbund gründete die S.O.F. 1996 die „Initiative Sport und Umwelt“ und richtete eine Servicestelle für Vereine ein, die in den folgenden Jahren Fragen rund um den Umweltschutz im Sportverein beantwortete und Projekte initiierte.

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